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Georg Rubel stellt in Luxemburg einen Kommentar zum Markusevangelium vor

An der LSRS stellte Professor Georg Rubel seinen Kommentar zum Markusevangelium vor. Kardinal Jean-Claude Hollerich verfasste das Vorwort.

 

Die Luxembourg School of Religion & Society (LSRS) war am Freitag, dem 6. November, Schauplatz der offiziellen Vorstellung des Buches Das Markusevangelium. Ein Kommentar von Professor Georg Rubel. An der Veranstaltung nahm auch Kardinal Jean-Claude Hollerich, Erzbischof von Luxemburg, teil, der das Vorwort zu dem Werk verfasst hat.

In seiner Ansprache bei der Buchvorstellung unterstrich Kardinal Jean-Claude Hollerich, wie wichtig es sei, die Freude des Evangeliums in einer Gesellschaft zu vermitteln, die von Fragmentierung und der Suche nach Sinn geprägt sei. Zugleich äußerte der Erzbischof die Hoffnung, dass die neue Veröffentlichung der christlichen Gemeinschaft helfen werde, Wege für die Zukunft zu finden.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Kirche, Wissenschaftler und weitere Gäste teil, darunter der Direktor der LSRS, Professor Jean Ehret, die Direktorin des Centre de Formation Diocésain (CFD), Renée Schmit, sowie der Generalvikar des Erzbistums Luxemburg, Domherr Patrick Muller.

Ein Projekt, das während der Pandemie entstand

Bei der Vorstellung seines Buches erinnerte Georg Rubel daran, dass das Projekt im März 2020 während des durch die Covid-19-Pandemie bedingten Lockdowns begonnen hatte. Ursprünglich wollte er eines der Bücher des Neuen Testaments direkt aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzen. Seine Wahl fiel auf das Markusevangelium, das kürzeste der vier kanonischen Evangelien.

Die zunächst als relativ überschaubar geplante Arbeit erstreckte sich schließlich über mehr als fünf Jahre.

Auf 557 Seiten verbindet Georg Rubel die biblische und theologische Analyse mit historischen, archäologischen und geografischen Hintergrundinformationen, die dazu beitragen, die im Evangelium geschilderten Ereignisse besser einzuordnen.

Das Werk richtet sich sowohl an ein akademisches Publikum als auch an Priester, Katechetinnen und Katecheten sowie an alle, die ihr Wissen über das Markusevangelium vertiefen möchten.

Während der Buchvorstellung dankte Georg Rubel Kardinal Jean-Claude Hollerich für seine Unterstützung bei der Veröffentlichung und für die Verfassung des Vorworts.

Der Autor erinnerte zudem an einen für ihn besonders bedeutsamen Moment: Am 16. September hatte er Gelegenheit, Papst Leo XIV. während einer Audienz im Vatikan persönlich ein Exemplar seines Kommentars zu überreichen.

Feierliche Vesper zu Ehren des heiligen Willibrord

Der Buchvorstellung ging eine feierliche Vesper zu Ehren des heiligen Willibrord voraus, am Vorabend seines liturgischen Gedenktages, der an diesem Samstag, dem 7. November, begangen wird. Die Feier war Teil eines von der LSRS organisierten Studientages zum Markusevangelium, an dem Fachleute und Gastprofessoren teilnahmen.

In seiner Ansprache während der Vesper stellte Kardinal Jean-Claude Hollerich den heiligen Willibrord als einen hochgebildeten Menschen vor, der tief vom Evangelium geprägt war und sein Wissen in den Dienst der Evangelisierung stellte. Der Erzbischof erinnerte daran, dass der Heilige im Kloster Ripon bei York in England ausgebildet wurde, einem bedeutenden kulturellen Zentrum seiner Zeit, bevor er auf das europäische Festland aufbrach, wo er das Kloster Echternach gründete.

Ausgehend vom Beispiel des heiligen Willibrord betonte der Kardinal, dass die Evangelisierung die Menschen in ihrem jeweiligen kulturellen Umfeld erreichen müsse: „Wenn wir von Evangelisierung in Europa sprechen, dann müssen wir die Menschen in ihrer Kultur erreichen.“

In diesem Zusammenhang hob er auch die Bedeutung von Bildung, Studium und Forschung für den Auftrag der Kirche hervor. Er unterstrich, dass diese Tätigkeiten nicht im Gegensatz zur Verkündigung des Evangeliums stünden, sondern dazu beitrügen, das Wort Gottes so zu vermitteln, dass es in den verschiedenen Kulturen verstanden und aufgenommen werden könne.

Angesichts der Herausforderungen, vor denen Europa heute steht, erinnerte Kardinal Hollerich schließlich an die Bedeutung des Evangeliums als Orientierung für das menschliche Leben: „Das Evangelium ist das Wort Gottes, das uns hilft, in unserer Zeit zu leben und in unserer Zeit glücklich werden zu können.“

 

Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-gestützten Tools aus dem Portugiesischen übersetzt

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