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Pressemitteilung

Stellungnahme des Erzbischöflichen Ordinariats zu der Carte Blanche von Bob Reuter vom 17. Juli 2026 auf Radio RTL.

In seiner Carte Blanche vom 17. Juli 2026 auf Radio RTL ging der Vorsitzende von AHA Bob Reuter auf die mehr als 10 Jahre zurückliegende Trennung von Kirche und Staat ein. In seinem Kommentar stellte er die folgende Behauptung auf: „…hiert (= net-reliéis Mënschen) ur-mënschlecht Bedierfnes no Zeremonië ronderëm déi grouss Iwwergäng am Liewen, no Begleedung an däischtere Stonnen, gëtt ëffentlech vu kengem gedroen – wärend d'Reliounsgemeinschaften hir Servicer gratis ubidde kënnen, bezuelt vun eis alleguer.“

Diese Aussage ist aus Sicht der katholischen Kirche insoweit zu korrigieren, dass kirchliche Feiern in Kirchen und Kapellen stattfinden, die entweder im Besitz des Kierchefong sind und ausschließlich aus Eigenmitteln finanziert werden oder in Kirchenräumen, die den Kommunen gehören und für deren Nutzung und Unterhalt der Kierchefong ebenfalls aufkommen muss. Für die Feier von Messen, Trauungen, Beerdigungen usw. fallen außerdem entsprechende Honorare an. Seit der besagten Trennung von Kirche und Staat wurden mittlerweile 56 Männer und Frauen für die Seelsorge und die Verwaltung eingestellt, die aus dem Bistumsetat finanziert und somit nicht von der Allgemeinheit getragen werden.

Luxemburg, den 17. Juli 2026
Pressemitteilung des Erzbischöflichen Ordinariats

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