Seit 2016 trifft sich die eritreische katholische Gemeinde, die sich hauptsächlich aus Flüchtlingen und Asylbewerbern zusammensetzt, in Luxemburg-Stadt in der Pfarrei Bonnevoie. Erst seit 2015 verfügt die katholische Kirche in Eritrea über eine eigene Bischofskonferenz und damit über eine eigenständige kirchliche Leitungsstruktur auf nationaler Ebene. Am Wochenende vom 10. und 11. Oktober durfte die eritreische Gemeinde den Pastoralbesuch eines Bischofs aus Eritrea, Monsignore Fikremariam Hagos, Eparch (Bischof) der Eparchie (Diözese) Segheneity, begrüßen.
Die eritreische katholische Kirche verwendet für die Feier der Messe einen orientalischen Ritus, den Ge'ez-Ritus. Ge'ez, heute eine tote Sprache, wurde von der äthiopischen und der eritreischen Kirche als Liturgiesprache beibehalten, so wie Latein von der lateinischen Kirche beibehalten wurde. An diesem Sonntag, dem 11. Oktober, wurde die Messe in der Kirche von Bonnevoie im Ge’ez-Ritus für Gläubige gefeiert, die aus der gesamten Großregion, insbesondere aus Luxemburg, dem Saarland und Belgien, angereist waren. Für diejenigen, die noch nie einer Messe im Ge’ez-Ritus beigewohnt haben: Die Feier bietet eine Mischung aus Nüchternheit und fast tänzerischen Bewegungen des Klerus rund um den Altar, wobei gleichzeitig der heilige Charakter der Wandlung hervorgehoben wird.
Am späten Sonntagnachmittag konnte sich Monsignore Leo Wagener, unser Weihbischof, im Erzbistum mit Monsignore Fikremariam Hagos und dem ihn begleitenden Pater Fanus Yakob unterhalten, um die Situation der Gemeinde in Luxemburg zu erörtern.
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117.600 km².
3,47 Millionen Einwohner.
51 % Muslime, 46,6 % Christen, überwiegend orthodox. (*)
Eritrea ist seit 1991 unabhängig.
Issayas Afeworki ist seit 1993 an der Macht.
Laut dem Bericht zur Religionsfreiheit 2025 von „Kirche in Not“: „Eritrea ist nach wie vor ein autoritärer Staat, in dem politische Teilhabe praktisch nicht existiert und in dem Grundrechte, insbesondere bürgerliche Freiheiten, Meinungsfreiheit sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit, systematisch verletzt werden. Hunderte von Eritreern fliehen weiterhin aus dem Land. Angesichts dessen ist die Lage hinsichtlich der Religionsfreiheit nach wie vor äußerst ernst, und die Aussichten für dieses Grundrecht sind sehr düster. “ Bischof Fikremariam Hagos wurde 2022 im Rahmen antikatholischer Verfolgungen selbst mehrere Wochen lang zusammen mit einem seiner Priester inhaftiert.
(*) Zahlen von „Kirche in Not“ 2025.
Dieser Artikel wurde mithilfe einer KI-Software aus dem Französischen übersetzt und anschließend Korrektur gelesen und überarbeitet, um die Richtigkeit und redaktionelle Qualität zu gewährleisten.
Pastoralbesuch von Bischof Fikremariam Hagos
Bischof Wagener, Weihbischof von Luxemburg, traf den eritreischen Bischof der Diözese Segheneity.
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